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Die Umweltmanager der Kfz-Branche

Ehrung für die besten Werkstätten des Jahres
(Meldung vom 23. Juni 2009)

Partslife / Sieger des Wettbewerbs „Werkstatt des Jahres“ in Bamberg ausgezeichnet

Serviceorientiert, kundenfreundlich, motivierte Mitarbeiter, aktuelle Werkstattausstattung und eine zukunftsweisende Strategie – in diesen und weiteren Punkten konnten neun freie Werkstätten in diesem Jahr die Jury des Wettbewerbs „Werkstatt des Jahres“ überzeugen. Erstmals wurde der Wettbewerb von Partslife, den Umweltmanagern der Kfz-Branche, ausgelobt. Im Rahmen der diesjährigen Partslife-Partnertagung in Bamberg wurden jetzt die jeweils drei erstplatzierten Werkstätten in drei verschiedenen Kategorien sowie die Gewinner der drei Sonderpreise ausgezeichnet. „Neben den Geldpreisen profitieren die Werkstätten vor allem auch von der imageträchtigen Auszeichnung, die Qualität und Innovation dokumentiert“, zeigte sich der Geschäftsführer von Partslife, Wolfgang Steube, im Rahmen der Preisverleihung überzeugt.

Bereits zum elften Mal wurde der Qualitätswettbewerb, der sich an freie Werkstätten richtet, in diesem Jahr veranstaltet. Jahr für Jahr stellen sich dabei Betriebe unterschiedlicher Größe und aus allen Teilen der Bundesrepublik der umfassenden Bewertung durch eine namhafte Jury. Rund 50 Werkstätten beteiligten sich in diesem Jahr an dem Wettbewerb, der von den Konzeptanbietern des freien Kfz-Service-Marktes unterstützt wird.

Wie bereits in der Vergangenheit engagierten sich auch dieses Mal Vertreter der Werkstattkonzeptanbieter in der Jury. Ihre Kompetenz wurde in diesem Jahr erstmalig durch zwei Vertreter der DEKRA ergänzt. Die Prüforganisation überwachte darüber hinaus den gesamten Prozess und garantierte so die Neutralität des Wettbewerbs. Für eine unparteiische und objektive Bewertung sorgte auch der Verfahrensablauf. Denn die Vertreter der Konzeptanbieter gaben kein Votum für die ihrem Konzept angeschlossenen Werkstätten ab. Damit alle Werkstätten – unabhängig von ihrer Betriebsgröße - die gleichen Chancen hatten, fand die Bewertung in drei Kategorien statt.

Vergeben wurden jeweils bis zu zehn Punkte für das Erscheinungsbild, Werbe- und Kundenbindungsmaßnahmen, Service, EDV-Einsatz, Mitarbeiter, technische Ausstattung, Geschäftsentwicklung und den Gesamteindruck.

Der Servicegedanke im Mittelpunkt
In der Kategorie 1 (bis sechs Mitarbeiter) überzeugte in allen Punkten der Kfz-Meisterbetrieb Jörg Schlya aus Hohenaspe und belegte Platz 1. Besonders hervorgehoben wurde von der Jury der selbst geplante, konstruierte und erstellte Neubau sowie die spezielle Werkstattaufteilung, die eine optimale Direktannahme ermöglicht. Auf dem zweiten Platz folgte der Bosch Car Service Gast. Das Unternehmen aus Zerbst zeichnete sich besonders durch den Autogas-Einbau sowie eine entsprechende Tankstelle aus. Darüber hinaus gilt es als Europcar-Station als Frequenzbringer in der Region. Die Bronzemedaille errang Auto Dirk Böhm aus Herrenberg, das bei der Jury unter anderem durch eine kontinuierliche Zufriedenheitsabfrage bei den Kunden und durch fixierte regelmäßige Mitarbeitergespräche punktete.

In der Kategorie 2 (bis zwölf Mitarbeiter) belegte die Auto Elbers GmbH aus Goch Platz 1. Unter anderem überzeugte das Unternehmen durch einen Festpreis-Servicesowie einen Treue-Pass für die Kunden. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Theo Niessing GmbH aus Raesfeld sowie das Autohaus Scholtalbers aus Leer. Das Dieselspezialistenteam der Theo Niessing GmbH zeichnete sich laut Jury durch eine besondere Teamorientierung aus und setzt durch die angestrebte Zertifizierung auf den Qualitätsgedanken. Die Werkstattcrew aus Leer konnte sich durch eine erfolgreiche Strategie in einem strukturschwachen Gebiet den dritten Platz sichern. So steht beispielsweise für den Telefonverkauf eine spezialisierte Mitarbeiterin zur Verfügung.

In der Kategorie 3 (über zwölf Mitarbeiter) überzeugte das AC-Mischok-Team die Jury davon, dass es die Goldmedaille verdient hat. Der Familienbetrieb aus Gütersloh verfügt unter anderem über neueste Werkstattausrüstung und ein Reifeneinlagerungssystem mit moderner Fördertechnik. Platz 2 belegte die Südholt & Hülsdünker GmbH aus Heiden vor der Marko Zabel GbR aus Strausberg. Die Südholt & Hülsdünker GmbH bietet neben dem Werkstattbetrieb, dem eine große Auswahl an Ersatzfahrzeugen zur Verfügung steht, einen professionellen Fahrzeughandel. Darüber hinaus hat die Unternehmensführung den Bereichen Mitarbeiterschulungen, Arbeitssicherheit sowie Marketing einen wichtigen Stellenwert eingeräumt. Die Marko Zabel GbR machte während des Auswahlverfahrens deutlich, dass es nicht nur über Ideen verfügt, sondern auch die entsprechende Power für eine gelungene Umsetzung mitbringt. So ist beispielsweise eine neue Reifenhalle sowie eine Waschanlage in Planung.

Unterhaltsam gestaltete Knut Kircher, der international anerkannte FIFASchiedrichter, die Siegerehrung und setzte sich humorvoll mit dem Thema fairer Wettbewerb auseinander. Den Gewinnern der jeweiligen Kategorie winkte jeweils ein Preis in Höhe von 2.000 Euro. Zweitplatzierte wurden mit jeweils 1.000 Euro und Drittplatzierte mit 500 Euro belohnt.

Sonderpreise für Unternehmer, Marketing und Innovation
Darüber hinaus wurden an diesem Abend auch drei Sonderpreise für innovative Unternehmen, die mit kreativen Ideen, neue Wege beschreiten, vergeben. Der Unternehmerpreis ging an den Ad Autodienst Fahrzeug-Fix aus Halle. Mit neuen Geschäftsfeldern wie einem Glas-Netzwerk, einer Folienverklebung sowie einem mobilen Klimaservice zeichnet sich die Werkstatt in einer strukturschwachen Gegend durch Unternehmergeist und zukunftsweisende Strategien aus. Dafür konnte das Team aus Halle den Unternehmerpreis entgegen nehmen.

Der zweite Sonderpreis ging an das Kfz-Technologiezentrum Glatt aus Inzlingen. Das dem ASP-Konzept angeschlossene Unternehmen erhielt für die gelungenen Werbe- und PR-Maßnahmen, wie beispielsweise 17 CI-konform gestaltete Kunden- Ersatzfahrzeuge sowie einer TV-Werbung in der angrenzenden Schweiz, den Marketingpreis.

Den Innovationspreis sprach die Jury dem Eurogarage-Konzept Bukowski aus Hamburg zu. Der ehemalige Lackbetrieb überzeugte durch eine konsequente Umsetzung des Fullservice-Gedankens, dessen Konzeption auch im Neubau voll integriert ist.

„Der Wettbewerb stellt eine ideale Plattform für den gesamten freien Kfz-Service- Markt und seine freien Werkstätten dar und dokumentiert das gestiegene Selbstbewusstsein sowie die ausgezeichnete Qualität, die der freie Service-Markt zu bieten hat. Denn fast alle freien Werkstätten bieten einen kompletten Mehrmarkenservice an“, betonte Steube abschließend.
Deshalb haben die Organisatoren auch bereits die Weichen für die nächste Runde des Wettbewerbs gestellt. Interessierte Werkstätten können sich die Bewerbungsunterlagen für die „Werkstatt des Jahres“ 2010 ab August dieses Jahres von der Homepage „www.werkstatt-des-jahres.de“ herunter laden.

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