Wie man mit einem Energieaudit richtig sparen kann

Pressemitteilungen

02.09.2016 13:45

 

  • wenig investieren und viel sparen
  • Energieaudit für größere Unternehmen Pflicht
  • ATP-Projekt mit Umweltpreis ausgezeichnet

Energieeffizienz. Ein abstraktes Wort. Greifbar wird es in einer Zahl. 38.219,30 Euro. So viel kann der Online-Teilehändler ATP jetzt jährlich sparen. Gemerkt hat man dies im oberpfälzischen Pressath, weil das Unternehmen mit Hilfe von PARTSLIFE ein Energieaudit durchgeführt hat. Diese Maßnahme nimmt den Energieverbrauch in Unternehmen ganz genau unter die Lupe. Die Energiemanager von PARTSLIFE übernehmen diese Beratung für Unternehmen aus der Kfz-Branche. Und finden eigentlich immer Optimierungsbedarf. Sogar in ganz neuen Gebäuden. Seit April 2015 ist für Unternehmen über 250 Mitarbeiter übrigens ein Energieaudit Pflicht. ATP erfüllt mit diesem Audit das neue Energiedienstleistungsgesetz. Im Juni 2016 erhielt das Unternehmen für dieses Projekt den PARTSLIFE Umweltpreis.

Passendes Fotomaterial finden Sie hier  (Bildlegenden am Ende dieses Textes)

„Bei unserem Kunden ATP haben wir es mit einem gut zwei Jahre alten Gebäude zu tun“, erläutert PARTSLIFE-Energieberater Frederik Haas. „Dennoch gibt es selbst in einem so modernen Umfeld Optimierungsbedarf. Bei ATP lag dieser in erster Linie in der Beleuchtung.“ Abgesehen davon bestand im Unternehmen ohnehin Handlungsbedarf. Denn mit dem Abschluss des Audits nach DIN 16247 erfüllt ATP nun das Energiedienstleistungsgesetz und erspart sich eine Auseinandersetzung mit dem Bundesamt für Ausfuhrkontrolle und Wirtschaft sowie dessen Bußgeldbescheide.

Auch wenn man bei ATP bereits auf ein hochmodernes Logistikzentrum setzt und damit viele Umweltstandards erfüllt, ein Audit ist dennoch Pflicht. Allein mit einem energieeffizienten Gebäude und Solaranlage auf dem Dach ist es noch nicht getan. Erstes greifbares Ergebnis aus dem Audit: der Online-Ersatzteilhändler hat bereits Ende 2015 in neue LED-Leuchtmittel investiert. Die Kosten für die neuen Röhren amortisieren sich hier bereits in elf Monaten. Ab diesem Zeitpunkt sparen die neuen LED-Leuchtstoffröhren mehr als 38.000 Euro im Jahr. Im Verwaltungsgebäude in Kirchenthumbach will man im Laufe des Jahres 2016 umrüsten.

Natürlich bedeutet ein Energieaudit weit mehr als den Austausch von Leuchtmitteln. So nimmt der Energieberater sämtliche Verbraucher im Unternehmen unter die Lupe und findet die Energiefresser. Eine Übersicht, die zeigt, wo tatsächlich die Energie erzeugt und verbraucht wird, erleichtert das Verständnis. Er kennt die gängigen Schwachstellen und kann berechnen, ob sich eine Investition in neuere Technik lohnt. Denn nicht jede Erneuerung spart sofort große Summen ein.

Doch gibt es auch in größeren Unternehmen die Möglichkeit, mit kleinen Maßnahmen Energiekosten einzusparen. So sind gerade im Bürobereich oft die Kühlschränke wahre Energiemonster. Dabei müssten sie nur von Zeit zu Zeit abgetaut werden. Das kostet nichts und trägt dennoch zur sauberen Energiebilanz bei.

Viel mehr allerdings spart meistens die regelmäßige Untersuchung der Druckluftanlage. Wer dabei Luft durch den Schlauch in die Umgebung pumpt, verschwendet schnell erkleckliche Summen. Und das ist oft nur wenigen bewusst. Eine Energieeffizienzberatung setzt die Verbräuche im untersuchten Unternehmen in Relation zu anderen Firmen und Anlagen der selben Größenordnung. So lässt sich sagen, ob viel oder wenig Energie verbraucht wird. Daraus leitet der Energiemanagement-Profi dann die zu ergreifenden Maßnahmen ab.

Seitdem das Energiedienstleistungsgesetz erlassen wurde, das die Analyse in Abständen von vier Jahren vorschreibt, hat Partslife für sehr viele Unternehmen aus dem automotive Aftermarket das Energieaudit durchgeführt. Dabei haben die Experten bei dieser „Inspektion der Energiekosten“, Einsparungen von circa 1,35 Mio. Euro gefunden.

„Energieeffizienz ist abstrakt?“ Das ist aus Sicht des Energiemanagers oft der Fall, umso schöner ist es, dass sich ganz einfach die Maßnahmen in einer Zeit von 2,7 Jahren bezahlt machen, sofern die Unternehmen sie auch umsetzen. „Das sind 37 Prozent Zinsen auf die eingesetzten Investitionen, egal, ob es das Geld der Bank oder unserer Kunden ist.“ Zufrieden ist Partslife, wenn sich das Bewusstsein für die kleinen und die großen Einsparmaßnahmen erhöht. ATP als ein Vorreiter für den professionellen und erfolgreichen Online-Handel mit KfZ-Teilen hat dies erkannt. Den Umweltpreis hat das Unternehmen aus Kirchenthumbach aber auch durch sein soziales Engagement wie das Job-Rad, Sportangebote wie ein Basketballfeld und ein Fitnessbereich bekommen. Es zahlt sich eben aus, wenn die Mitarbeiter fit zu ihrem Arbeitsplatz kommen.

PARTSLIFE unterstützt seine Kunden aus dem automotive Aftermarket beim Energieaudit und bietet darüber hinaus auch geförderte Beratungen für Werkstätten. Diese fördert die BAFA mit 80 Prozent Rückerstattung. Ebenso gibt es bei PARTSLIFE Energieausweise für Gewerbe und Unterstützung für die Beantragung von Fördermitteln für KfW-Effizienzhäuser. Außerdem unterstützen die Dienstleister aus dem hessischen Neu Isenburg bei der Umsetzung aller vorgeschlagenen Maßnahmen.

Bildunterschriften

Photovoltaik.jpg: Bei ATP gibt es eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. (Foto: PARTSLIFE)

Heizungsanlage.jpg: Die moderne Heizungsanlage ist gedämmt. Sie hat Hocheffizienzpumpen, Stand der Technik: Brennwertgerät. (Foto: PARTSLIFE)

Logistik.jpg: Automatisierungstechnik für die Logistikprozesse innerhalb der Anlagen (Hochregallager, Regallager usw.) (Foto:PARTSLIFE)

Thermostat.jpg: Heizkörper mit einem voreinstellbaren Ventil. Diese Maßnahme dient dem hydraulischen Abgleich. So kann die Anlage effizient gefahren werden. (Foto: PARTSLIFE)

Urkundenuebergabe.jpg: Übergabe der Urkunde des Energieaudits. (Wolfgang Steube, PARTSLIFE, Thomas Lautner, ATP, Frederik Haas, PARTSLIFE, Kerstin Korcaj, ATP, Daniel Klempau, ATP (v. links nach rechts, Foto: PARTSLIFE)
 

Über den PARTSLIFE-Umweltpreis

Der PARTSLIFE-Umweltpreis wurde 2012 zum ersten Mal verliehen. Ziel des Preises ist es, die Umwelt- und Arbeitsbedingungen zu fördern und andere Unternehmen zur Nachahmung anzuregen. Ausgezeichnet werden innovative und beispielhafte Maßnahmen zum Umweltschutz, bei deren Umsetzung die Mitarbeiter der Unternehmen gefragt sind.
 

Über PARTSLIFE

PARTSLIFE ist eine Initiative des freien Kfz-Teilemarktes mit mehr als 50 vertraglich gebundenen Systempartnern aus Industrie und Handel. Das Unternehmen übernimmt Verantwortung im Entsorgen und Verwerten der Produkte sowie zur Erfüllung der gesetzlichen Auflagen aus der Altfahrzeugverordnung und dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz.

Werkstattentsorgung: In Zusammenarbeit mit zertifizierten Entsorgungsfachbetrieben (Efb) koordinieren wir flächendeckend für 11.000 Werkstätten die Abholung und Entsorgung von Werkstattabfällen jeder Art.

Verpackung: Wer Produkte herstellt und vertreibt, muss laut Verpackungsverordnung für die ordnungsgemäße Entsorgung der Verkaufsverpackungen sorgen. Speziell für die Kfz-Branche hat PARTSLIFE für Hersteller und Verkäufer die Branchenlösung PVS entwickelt.

Arbeitsschutz: PARTSLIFE garantiert die rechtskonforme, betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung in der Werkstatt und berät umfassend zu Gefährdungspotentialen.

Energie: PARTSLIFE kümmert sich um eine ganzheitliche Energieberatung: Beleuchtung, Heizung und Regelungstechnik. Der Kunde erhält nach der Analyse einen detaillierten Bericht, praxisnah und mit konkreten Tipps zur Umsetzung.

 


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