Wie man mit einem Ölfilter die Umwelt schützen kann

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07.11.2018 10:05

Wie man mit einem Ölfilter die Umwelt schützen kann

Bei jedem Ölwechsel erneuern Werkstatt-Profis auch den Ölfilter. Auf deutschen Straßen sind derzeit gut 46 Millionen Pkw unterwegs. Bei jährlichem Ölwechsel bedeutet dies: jedes Jahr landen 46 Millionen ölige Öl-Anschraubfilter auf dem Müll. Beim Filter-Hersteller Hengst SE mit Hauptsitz im westfälischen Münster hat man einen Ölfilter entwickelt, mit dem sich dieser Müll drastisch reduzieren lässt. Dafür hat das Unternehmen 2018 den Umweltpreis von Partslife bekommen. Dies ist nur ein einziges Beispiel aus den preisgekrönten Produkten und Dienstleistungen rund um die Umwelt. Bewerbungen um den Umweltpreis 2019 sind ab sofort möglich unter www.partslife.com/umweltpreis.html.

Entscheidend für den neuen Ölfilter mit dem Namen Blue.on ist, dass nicht mehr die gesamte Filter-Einheit ausgetauscht wird. Denn der Filter besteht aus einem Gehäuse und einem Filter-Innenleben. Nur dieses Innere wird beim Ölwechsel getauscht. Das Gehäuse kann im Auto bleiben und spart pro Ölwechsel allein etwa 300 Gramm Metall. Besonders gravierend ist außerdem, dass im Metallgehäuse pro Filter eine Restölmenge von circa 75 Gramm bleibt. Zusammen mit dem alten Filter wandert es an seinem Lebensende im Müll. Keine gute Öko-Bilanz.
Dazu kommt: Ein Recycling wäre für einige Komponenten zwar möglich, findet aber aufgrund der Vielzahl der verbauten Materialien in den meisten Fällen nicht statt. Der Öl-Anschraubfilter mit teils noch funktionsfähigen Komponenten wird vollständig entsorgt.

Weniger Material, weniger Müll

Der neue Ölfilter von Hengst SE war der Partslife-Jury einen Preis wert. Er bleibt an Ort und Stelle. Der Mechaniker tauscht nur den eigentlichen Filter. Deckel und Stutzen verbleiben als Lebensdauerbauteile am Motor. Bei einem Ölwechsel wird lediglich der Filtereinsatz getauscht, der vollständig verbrannt werden kann. Auch das Restöl im Filter fließt beim Wechsel in den Motorsumpf zurück und bleibt nicht im Filtersystem. Eine wirklich saubere Sache. Das Gehäuse besteht aus einem hochfesten und sehr temperaturbeständigen Kunststoff und spart gegenüber dem bisher üblichen Metallgehäuse zusätzlich Gewicht. Seine Festigkeit steht der von Stahl in nichts nach. Den neuen Ölfilter sieht man bei Hengst SE als Teil der logischen Weiterentwicklung der vor Jahren begonnenen Produktoffensive, umwelt- und servicegerechte Multifunktionsmodule anzubieten. Das Produkt besteht aus einem Deckel aus Vollkunststoff, dem austauschbaren Filtereinsatz und einem Stutzen mit integriertem Filterumgehungs- und Rücklaufsperrventil.
Unternehmen mit umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen sind aufgerufen, sich ebenfalls um den renommierten Partslife Umweltpreis zu bewerben. Sie zeigen damit in besonderem Maße ihre Bemühungen um Nachhaltigkeit. Mehr Informationen unter www.partslife.de.

Foto: Hengst SE

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